Vlad Gozman, Rumänien

Problemlöser, Kurator, Migrant

Ich sehe mich nicht als Migrant, sondern als Weltbürger, der seine Leidenschaften lebt.
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„Vlad ist ziemlich leidenschaftlich in Bezug auf Ideen und Problemlösungen. Da er sehr kreativ und visuell ausgerichtet ist, ermutigte ich ihn Symbole zu entwerfen, womit er sich verbunden fühlte:

Ein X steht für Ideen, ein anderes X sieht wie ein Atom aus, ein weiteres steht für Fixpunkte, ein andermal entstammt es einer mathematischen Gleichung – sie alle repräsentieren Vlad’s Leidenschaft für Wissenschaft und Entdeckung.

Ich gab dem Design die Form einer Säule, welche aus Karos besteht. Überlegungen an Rumänien stellend dachte ich an die Säule von Brancusi, den berühmten rumänischen Bildhauer als Bindeglied zwischen der Gegenwart und der Zukunft. Es erinnert mich an den Ratschlag von Vlad, stets den Status Quo infrage zu stellen und darüber hinaus zu blicken, was in der Gegenwart geschieht. Ich wiederholte das Muster, um es für den Kulturmix wie eine symbolische DNA-Sequenz aussehen zu.“ Stephanie Klaura

Die Geschichte des Schals beginnt im Sommer 2014 in Wien, als die österreichische Designerin Stephanie Klaura unser rumänisches Vorbild Vlad Gozman in ihrem Studio FabricFabrik traf. Vlad mochte es, mit Handzeichnungen Symbole zu zeichnen, die ihn repräsentieren. Stephanie setzte die Muster zusammen und brachte es mittels Siebdruck auf die Baumwolle auf. Die Schals wurden dann in einer kleinen türkischen Schneiderei in Wien handvernäht. Andra und Iulia fügten die letzten Details und die Verpackung hinzu, um die hohen Qualitätsstandards und die nachhaltige regionale Herstellung zu sichern.